Sachs, S. (2018) Ein Plesiosaurier aus dem Amaltheenton (Pliensbachium, Jura) von Bielefeld. Geologie und Paläontologie in Westfalen 90: 67-68.
—Bereits in den frühen 1980er Jahren entdeckte der Hannoveraner Fossiliensammler Lothar Schulz ein unvollständiges Plesiosaurier-Skelett in der Amaltheenton-Formation (oberes Pliensbachium, Unterjura) der Tongrube Beukenhorst II im Bielefelder Stadtteil Jöllenbeck (Schubert 2018). Der Fund umfasst, nebst diversen Fragmenten, etwa 90 Einzelknochen. Unter diesen befindet sich ein unvollständiger Unterkiefer, Zähne, sowie Teilen der Wirbelsäule, der Gürtelknochen und der Extremitäten (Sachs & Keiter 2018). Der Jöllenbecker Plesiosaurier gelangte später in den Besitz von Siegfried Schubert, einem Sammler von Fossilien aus der Region Bielefeld. Im Jahr 2015 übergab Herr Schubert den Fund dem Naturkunde-Museum Bielefeld, wo er seitdem unter der Inventarnummer Namu ES/jl 36052 verwahrt wird.
